ISH 2015

ISH 2015 – Sanitär- und Heizungswelt zeigen ihre Neu– und Weiterentwicklungen
Die weltgrößte Messe in diesem Bereich – natürlich ist ein Besuch dort Pflicht und zugleich der beste Anlass meinen Blog zu starten.

2 Tage ISH – im Schnelldurchlauf
Mein Schwerpunkt lag auf dem Sanitärbereich, wobei selbst mit diesem klaren Fokus zwei Messetage schon sehr knapp bemessen waren. Dies nur vorneweg: Der Trend geht zum Angebot aus einer Hand.

Grohe hat nun Alles
Auffallend war in diesem Jahr, das Grohe nun neben Armaturen auch Keramik, Möbel und Schaum in der Wanne (der war wirklich ein Hingucker!) hat. Somit hat einer der größten Hersteller der sanitären Branche sein komplettes Paket „Bad“ fest geschnürt.

Kaldewei kann jetzt auch Waschtische
Kaldewei ergänzt sein Badewannen- und Duschwannenprogramm um Waschtische.

Hansgrohe zelebriert das Wasser
Hansgrohe bietet im Manufaktursegment AXOR schon länger die passenden Badewannen und Waschtische für das Gesamtkunstwerk Bad. Mit Starck V kreierten die Schiltacher eine Armatur, die die Verwirbelung des Wassers zelebriert und durch einen Glasauslauf sichtbar werden lässt.

 

Meine persönlichen Produkt Highlights

Doch neben dem großen Branchentrends, gibt es im Kleineren betrachtet immer besondere persönliche Highlights. Für mich gehört der neue Badewannentyp Lux Shape von Bette dazu. Die freistehende Badewanne liegt auf einem Metallgestell auf und schwebt somit sehr filigran. Passende Waschtische und ein filigranes Accessoire- System runden das Bild hier ab.

gsd-ish15-bette luxshape

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Villeroy & Boch hat eine neue Art der Keramik entwickelt, TitanCeram, die besonders dünnwandige Produkte möglich macht. Das Design ist italienisch anmutend – ein Kompliment dafür!

Der italienische Armaturenhersteller Gessi hat einen eindrucksvollen Stand präsentiert, bei dem man durch eine urwaldähnliche Installation ging, um die neue Armaturenserie in den verschiedensten Anwendungen zu betrachten. Das war ein Eindruck für alle Sinne.

gsw-ISH15-gessi

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Zukunftstrend 

Eine weitere Besonderheit war für mich die virtuelle Realität auf Basis der Occulus Rift, die Villeroy & Boch präsentierte. Der Besucher bewegte sich in einem leerren Raum, in dem er mit Hilfe der 3D Brille die virtuellen Bäder begehen konnte. Da die Occulus Rift ein Sichtfeld von 360° ermöglicht, war das Raumerlebnis unglaublich real.

Kein Wunder, dass hier andauernd Andrang war. Das freut mich ganz besonders, zumal ich nicht ganz unbeteiligt daran war. Mehr darüber aber zu einem späteren Zeitpunkt.

gsd-ISH 15-VR-VilleroyBoch

gsd-ISH 15-VR-VilleroyBoch

 

Fazit

Es tut sich was in der Welt von Sanitär und Bad… Die Zeit des Monopols mit kleinem Produktportfolio scheint vorbei zu sein. Entweder es wird alles angeboten, oder die Nische besetzt.

Die interaktiven Medien sind nun auch angekommen und das Internet der Dinge sucht sich auch in dieser Branche seinen Weg. Doch all dies wird unserer Branche nur gut tun.

Vorstellen kann ich mir eine Menge. Allesamt Dinge, die auch meine Arbeit verändern werden:

  • Eine Ausstellung, in der man unzählige virtuelle Räume begehen kann, unabhängig von der tatsächlichen baulichen Umgebung
  • Eine Badplanung, bei der man schon vor dem ersten Handschlag den Raum begehen und erleben kann
  • Eine gute Vorauswahl für Kunden treffen, so dass Individualität, Kundengeschmack und Budget verlässlich zueinander passen.