Was kostet ein Bad?

Beim Surfen im Internet oder beim Durchblättern von Wohnmagazinen stößt man immer wieder auf neue Bäder.  Ich unterstelle, dass die meisten meiner Mitmenschen davon träumen sich ein Bad nach eigenen Wünschen einzurichten. Platz, Licht, Luft….ein Klo, auf dem noch niemals zuvor ein Fremder je gesessen hat….selbst in der Mietwohnung ist träumen erlaubt.

Es steht nirgendwo geschrieben, was solch ein neues Bad kostet. Ich könnte nun sagen: xx Euro. Aber hier gilt: es ist so individuell, dass höchstens eine Preisspanne genannt werden kann.

Meine Erfahrung zeigt, dass nicht einmal ein Preis pro m2 belastbar ist.  Kleine Gästebäder, mit einer Größe von 2 bis 3qm können schnell bis über 7.000 Euro pro Quadratmeter kosten. Das gleiche gilt auch für Gäste WCs.  Bäder hingegen sind ab 2.500 Euro pro Quadratmeter realisierbar, wobei auch hier die Kosten von über 7.000 Euro pro Quadratmeter entstehen können.

Woran das liegt? Ganz klar an der Größe des Raumes, dem Material, der Ausstattung und der Menge an Leistung, die in einem Badumbau stecken:

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Was kostet ein Bad?

 

Im Internet gibt es einige Kalkulationstools, mit denen die Kosten vorab überschlagen werden können. Zwei Tools habe ich getestet und finde sie realistisch. Beide Tools fragen Raumgrößen und Ausstattungswünsche ab und kommen dann zu einem vernünftigen Endpreis.

Ein Beispiel: Für ein Bad  mit 9 qm, großer Dusche, Badewanne und Fliesung, mit abgehängter Decke und hochwertigen Objekten wird die Kostenschätzung  für die Ausführung aus einer Hand von dem einen mit 24.378 Euro angegeben, von dem anderen mit 28.315 Euro. Das entspricht ca. 2.700 bis 3.150 Euro pro Quadratmeter, Werte die ich mit aufgrund meiner Erfahrung für realitätsnah halte.

Am besten selber ausprobieren und eine erste Vorstellung entwickeln!

Hier geht es zu den Tools: